Internat. Pressestimmen – Auswahl

Grammophone – The Worlds Best Classical Music Reviews – März 2014
“…Der Film kein monumentaler Schuld-Trip: Letzten Endes geht es um ein Leben nach eiber größten Tragödien der Geschichte. […] Am Ende des Filmes wissen wir, warum Alice Herz-Sommer und Coco Schumann sich ihrer Vergangenheit stellen können – und warum sie trotz allem in den Gegenwart Freude finden können. Doch wie bedeutsam ist die Musik selbst? Das ist nicht immer gleich zu sagen, aber um es mit Daniel Hope auszudrücken: Die Musik braucht diese Hintergrundgeschichte nicht, aber die Geschichte ist da und wird es immer sein. […] Und wenn diese DVD bei mir zuhause nicht immer wieder gespielt werden wird, dann deshalb, weil es in diesem Film nicht einen Moment gibt, der sich tief in mein Gedächtnis gebrannt hat.” Author: David Patrick Stearns • Link: Grammophone

El Nuevo Herald (USA) – 8.Februar 2014
“Bereits mit dem ersten Ton, dringt die Musik direkt in unsere Seele, und wir sind nicht mehr auf dieser Welt”, sagt Alice Herz-Sommer, die Pianistin, die mit 110 Jahren die älteste Überlebende des Holocaust ist und die Seele des fantastischen Dokumentarfilms “Musik als Zuflucht” von Dorothee Binding und Benedict Mirow.[…]
Gratulation für diese detaillierte und makellose Dokumentation, die diese Zuflucht und dieses essentielle Elixir wunderbar zum Ausdruck bringt: Ein Elixier, das reinigt, das alleine in der Lage ist, unheilbare Wunden zu heilen: die Musik!” El Nuevo Herald – 8. Februar 2014 • Link: El Nuevo Herald

Musik Heute – 27.Januar 2014
“…Die Filmemacher Dorothee Binding und Benedict Mirow vermitteln die kostbare Begegnung mit Zeitzeugen und die teilweise sehr persönlichen Beweggründe der nächsten Musikergeneration, dem Vergessen entgegenzuwirken. Ihre Dokumentation schildert die Kraft der Kunst und ihrer Schöpfer und will Ansporn sein, aus der Vergangenheit die Lehre des “nie wieder” zu ziehen.” Musik heute – 27.Januar 2014 • Link: Musik heute

Frankfurter Allgemeine Zeitung – 20.Dezember 2013
„Vom ersten Ton an sei die Musik ‘direkt in die Seele gegangen’, sagt die alte Frau zu dem jungen Mann. Der nickt. Sie ist Überlebende des Holocausts, hundertacht Jahre alt, eine Pianistin, Alice Herz-Sommer. Er ist einer der letzten Schüler Yehudi Menuhins, Daniel Hope, ein Geiger. Mit dieser starken Szene fängt ‘Refuge in Music: Terezin’ an (Deutsche Grammophon/Universal). Im Mittelpunkt stehen Interviews mit Herz-Sommer und Coco Schumann, sowie ein Konzertmiztschnitt aus der Bayerischen Akademie der Künste, mit Liedern, Texten und Kammermusiken aus Theresienstadt, vom September 2012. Für die Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter, die immer wieder auch als kommentatorin auftaucht, ist dieses Projekt, zu dem sie die Kollegen Hope, Christian Gerhaher, Bebe Risenfors und Bengt Forsberg einlud, eine Herzangelegenheit. Vor sechs Jahren kam die erste CD heraus, jetzt dieser bewegende Film. Und es geht weiter, auf Tourneen, in Konzerten, die Erinnerung an diese Musiken und die Schicksale, von denen sie erzählt, muss immer wieder geweckt, soll wachgehalten werden.“ – Eleonore Büning / FAZ / 20. Dezember 2013 • Link: FAZ.pdf

Die besten Klassik-DVDs in 2013 – El Pais – 17.Dezember 2013
“…Eine überwältigende Dokumentation über das KZ Theresienstadt und die Künstler, die unter dem Horror der Nazi-Zeit, Musik machten…” Autor: LUIS SUÑÉN – EL PAÍS • Link: EL PAÍS

Diapason – November 2013
“…Im März 2012 stellen die Musiker die wichtigsten Stücke des Albums in München vor. Sie nehmen ich Zeit für instrumentale Pausen und führen in jedes dargebotene Werk ein.
Herzzerreißende Augenblicke (Ein jüdisches Kind von Taube) wechseln sich mit rein kabarettistischen Szenen ab, in denen von Otter wie entfesselt singt (das Theresienstadt-Lied, das eine Arie aus der Gräfin Mariza von Kalman parodiert). Sorgfältiger ausgearbeitet als ursprünglich, ermöglichen die Arrangements den Musikern einen größeren Dialog miteinander. Hut ab vor dem wunderbaren Bebe Risenfors, der als „Ein-Mann-Orchester“ vom Akkordeon zur Gitarre, vom Kontrabass zum Schlagzeug wechselt! Unter dem Bogen des Geigers Daniel Hope entfaltet sich ein zarter Duft des alten Mitteleuropa, etwa bei seiner eindringlichen Interpretation der Sonate Nr. 2 von Schulhoff…” - Diapason / November 2013 / übersetzt von Susanne Heimann • Link: Diapason-2013.pdf


The Arts Desk – 23. November 2013

“…Diese erhellende Dokumentation ist prägnant und nüchtern und hat mehr Gewichtigkeit, als man es von 58 Minuten Länge erwarten würde. […] Die Performances sind hervorragend, eben so, wie man es von Sängern wie Anne Sofie von Otter und Christian Gerhaher, begleitet von Pianist Bengt Forsberg erwartet. Eine faszinierende Reihe von Stilrichtungen wird vorgestellt; Erwin Schulhoffs kosmopolitischer Modernismus im Kontrast zu leichteren Stücken von Robert Dauber und Ilse Weber. […] Es gibt fesselnde Interviews mit zwei Überlebenden – Gitarrist Coco Schumann und die 108-jährige Pianistin Alice Herz-Sommer, noch immer bei klarem Verstand und wohnhaft in London. ‘so eine schwere Zeit macht einen reicher’, sagt sie und ihre Reaktion, als Hope eine Bach Sarabande für sie spielt, ist tief bewegend. Schumann, ein aufgeweckter 88-Jähriger, ist eine Freude – noch immer in der Lage, auf der Gitarre zu klimpern und reflektiert: ‘Ich habe das Glück, dass ich eine Natur habe, die aus allem versucht, das Beste zu machen… Ich jubel’, dass ich rausgekommen bin.'” – Graham Rickson, The Arts Desk / 23. November 2013 / übersetzt von Paula Klinger • Link: artsdesk.pdf

Record Review / Remy Franck, Pizzicato – 05. November 2013
“. . . [eine] einfühlsam gemachte Reportage, die nicht mit dem dicken Hammer operiert, aber auch nichts beschönigt, es sei denn durch die reine Schönheit der Musik an sich. Der Film versteht sich primär nicht als Anklage, aber er will ganz deutlich Mitgefühl erregen. Und das ist ihm auf eine sehr ehrliche Weise gelungen . . . Prädikat: Sehenswert!” – Record Review / Remy Franck, Pizzicato (Luxembourg) / 05. November 2013

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